Programmheft

Suche

Freundeskreis

Blues-Freunde und Freundinnen loggen sich bitte hier ein.

Die Blues Fishers

Meere leergefischt? Von wegen! Die Tierchen verstecken sich bloss, wenn sie wissen: Jetzt sind die Blues Fishers wieder unterwegs. Mit einer mit 30 PS hoffnungslos übermotorisierten Nussschale von gefühlten vier Quadratmetern Größe stellen sie sich jedes Jahr eine Woche lang den Frühlingsstürmen auf der Ostsee - oder auch nicht. Dann ist eben Brandungsangeln vom Ufer aus angesagt.
Selbst wenn alle Kiemenatmer Fluchtalarm ausgelöst haben, gelingen den wackeren Fischersleuten doch jedes Mal beutereiche Fischzüge - ganz ohne Dynamit, Schleppnetz oder, wie Homer Simpson einen einzusetzen pflegt, auch ohne elektrischen Grillanzünder. Schön Stück für Stück der Reihe nach rausgeangelt - okay, manchmal hängt am Paternoster auch mal ne Trilette. Das ist so was wie eine Dublette, aber mit drei Fischen. Aber immer echte Handarbeit, harter Drill ohne Schonung für Mensch und Material. Na ja, fürs Tier auch nicht. Dorsch, Scholle, Flunder, Seezunge, Hornhecht und Meerforelle sichern dann - zugegeben etwas steif auf Minus 18 Grad gekühlt - den Jahresvorrat an Omega-3-Fettsäuren der Fischersfamilien.
Die Zeiten sind hart, deshalb gilt vor allem auf hoher See die Devise: Machs Fenster auf - ich weiss nicht, wie gross er noch wird!

Artikel vom 17.08.2007

Huch, ein Fisch!
Huch, ein Fisch!