Blues in Lehrte geht in die 21. Runde

Beim ersten Mal, da tat's noch regnen. Aber auch beim zweiten, dritten, zehnten, dreissigsten... Moooomennnt! Soweit simmer ja nun aunonich. Noch können wir zwar alle selbstständig essen und vor allem trinken und sind auch noch ganz rüstig zu Fuss, aber noch mal 20 Jahre draufpacken? Vielleicht kappen wir das Ganze dann bei 25. Sehen wir dann.

Fünf Blues Bands live für 'nen schlappen Achter oder Zwölfer, einmal sogar sechs Gruppen - wo gibt's das sonst noch? Es gab aber auch Festivals mit nur vier Bands - da war aber auch nicht eine Sekunde früher Schluss als bei fünf oder sechs Bands.

Wenn das Wetter wie im bisherigen so genannten "Sommer" weitermacht, wird's wieder mal eine feucht-fröhliche Angelegenheit - aber das hat ja bekanntlich uns und unsere Gäste noch nie bange gemacht.

 

Apropos feucht-fröhlich:

Ausgerechnet von der Mosel, aber auch aus der kalt bewehten Eifel kommt die 32/20-Blues Band, die das Festival um 16 Uhr eröffnen wird.
Weiter geht es mit denTwins aus Essen und Blues, Boogie und Rock'n'Roll, dass es Euch aus Schuhen und Socken haut!
über die Politik in unserem südlichen Nachbarland Österreich liesse sich ja einiges sagen. Von daher kommt aber auch Gutes wie zum Beispiel die Fillmore Blues Band mit ihrer ganz persönlichen Mischung, dem Blues'n'Roll des 21. Jahrhunderts.

Dass auch unter dem rotweissen Dannebro Platz für Schwarzes ist, stellt die Mike Andersen Band unter Beweis - die erste Band auf dem Lehrter Festival aus dem Staate Dänemark!
In der gleichen Altersliga wie sein Landsmann Mike Andersen spielt der Protagonist unserer letzten Band: Aynsley Lister von der britischen Insel dreht auch schon kräftig am Blues-Rad: Die Einflüsse auf Listers Liste reichen von Eric Clapton und Jimi Hendrix über die Stereophonics und Kula Shaker bis zu Angus Young.

So, und alles, was in diesem so genannten Sommer schon abgeregnet ist, kann ja beim Blues nicht mehr kommen. Und wenn's doch regnet? Wir sind im Training!