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MarKuz WalachIn unseren Umbaupausen spielt der gebürtige Sauerländer MarKuz Walach. Er zelebriert die Wurzeln des Rock’n’Roll und seine Songs sind so innovativ, dass sie in keine Schublade passen. Durch sein virtuoses Spiel mit Händen und Füßen erscheint im Geiste zwangsläufig eine komplette Band, wenn man ihm mit geschlossenen Augen zuhört.

Er spielt mit einem Instrumentarium, das seinesgleichen sucht: der dicke Bass einer Stomp Box, eine Auflaufform als Snare, Schellenring am Fuß, Feuerzeuge, eine Gitarre als Schlagzeug, Bottleneck, Mundharmonika und eine Stimme, die nach staubigen Landstraßen klingt. Wer den Musiker MarKuz Walach einmal live erlebt hat, wird sich an einen Philosophie-Bestseller erinnert fühlen und fragen: „Wer ist das – und wenn ja, wie viele?“. Mit spielfreudiger Wucht und einem Schuss Wehmut beeindruckt er mit seinen rhythmusbetonten Songs. Der Gewinner des Kasseler Kunstpreises (2015) schreibt und probt seine Songs, tourt allein und organisiert seine Konzerte eigenständig und ist auf diese Weise schon in halb Europa aufgetreten. Er machte sich im Jahr 2013 mit dem Fahrrad und einem Anhänger nach Südfrankreich auf und spielte seinen ziemlich einzigartigen Mix aus Blues, Funk, Rock und Pop auf dem Weg dorthin in Fußgängerzonen und in Clubs. Manchmal schlief er am Straßenrand. Als ihm ein Koffer mit Instrumenten geklaut wurde, fand er im Müll eine Auflaufform, die er seither bei Auftritten mit dem Fuß anschlägt. Über seine Reiseerfahrungen singt er auf seinem Album „Mileage“. „Ohne die Reise würde es mich als Solokünstler nicht mehr geben“, sagt Walach, der zuvor mit seiner Band „zebranistic“ Funkrock gemacht hatte. „Die Begrenzung der Möglichkeiten fördert die Kreativität“, sagt MarKuz. „Wenn ich mir überlege, man würde mir einen Proberaum mit allen möglichen Gitarren und Verstärkern zur Verfügung stellen, wäre das zwar cool, würde mich aber definitiv überfordern. Ich finde es spannender, einen Song nur mit einer Gitarre, die womöglich nur zwei Saiten hat, zu schreiben.“ Monatelang feilt der Träger des Kasseler Kunstpreises an seinen Songs, übt detailversessen die komplexen Abläufe ein, damit sein Gitarrenspiel auf diese präzise und bislang ungehörte Weise daherkommt: perkussive Riffs mit unglaublichem Groove.

Homepage: www.markuzwalach.com